Fachschaft Erdkunde

Unterrichtliche Besonderheiten

Die Arbeitsgruppe Erdkunde erstellt einen jahrgangsübergreifenden Rahmenkatalog für Referate, sowie einen Bewertungsbogen zur Benotung der Schüler. Dies dient dem Erwerb von Sprachkompetenz, Präsentationskompetenz, Medienkompetenz und des selbstständigen Arbeitens. Einmal jährlich nehmen die Klassen der Jahrgangsstufe 9 am Diercke Wissenstest teil.

Exkursionen

5. Jahrgangssstufe (alternativ):

  • Urweltmuseum Hauff ( Geologie)

  • Planetarium Laupheim

  • Besuch eines Bauernhofes

9. Jahrgangsstufe:

  • Nördlinger Rieß (lokale Besonderheit),

  • das Naturkundemuseum, sowie

  • die Besichtigung eines Aufschlusses

Veranstaltungen über den Unterricht hinaus

9. Jahrgangsstufe:
Energiesparfuchs – ein Projekt hinsichtlich sparsamen Energieverbrauchs, zur Sensibilisierung im Hinblick auf den drohendem Klimawandel, aber auch im Hinblick darauf, dass Energiesparen auch Geldsparen bedeutet.

Pädagogische Schwerpunkte

Die Schüler sehen die Erde als ein Ökosystem, einen lebendigen Organismus, der ständigen natürlichen Veränderungen unterliegt. Zudem erkennen sie, dass auch die Menschen in ihrer kulturellen Verschiedenheit Einfluss auf die Erde
nehmen. An globalen und lokalen Beispielen wird den Schülern ihre eigene Verantwortung für die Erde bewusst.
Sie bauen in allen Teilbereichen ihre Orientierungsfähigkeit weiter aus und eignen sich Grundwissen über Lagebeziehungen an, das auf soliden topographischen Kenntnissen beruht. Ein solides Grundwissen hilft den Schülern,
Ängste und Vorurteile zu überwinden, die im Prozess des Zusammenwachsens Europas und der Welt entstehen können. Bei der Behandlung des Themas Europa erkennen sie trotz der Vielfalt das gemeinsame historische Erbe, die  gemeinsame kulturelle Tradition und eine gemeinsame Lebenswirklichkeit.

Im Rahmen des pädagogischen Leitthemas „Eigene Individualität entdecken“ lernen die Schüler am Beispiel der Kulturräume Schwarzafrika, Orient und Russland Unterschiede zu ihrer eigenen Kultur kennen, indem ihnen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu ihrer eigenen Kultur aufgezeigt werden. Dadurch bauen sie allmählich ein Verständnis für Menschen in anderen Kulturräumen auf und werden sich so auch ihrer nen kulturellen Identität als Europäer deutlicher bewusst. Sie erfahren zudem, dass der wirtschaftende Mensch in Ökosysteme eingreift und dadurch natürliche Lebensbedingungen bedroht. Aufgrund des unterschiedlichen Entwicklungsstandes der Kulturräume Angloamerika, Lateinamerika, Südasien, Ost- und Südostasien wird der Blick auf die Disparitäten dieser Erde gelenkt. Eine Aufgabe des Unterrichts ist es, den Eigenwert der einzelnen Kulturräume herauszustellen. Dadurch wird eine eher eurozentrische Sichtweise durch eine Mehrperspektivität abgelöst. Die Schüler sollen Toleranz  gegenüber anderen entwickeln und Neuem unbefangen gegenübertreten. Letztendlich wird auch die Einbindung Deutschlands in die Welt bewusst gemacht. Die Schüler entwickeln ein verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen und der Umwelt, indem anhand von Themen aus der physischen Geographie und der Anthropogeographie regionale Besonderheiten und weltweite Zusammenhänge erfasst werden.